Kaisers Mar ine
 

S.M.S. KÖNIG  

Bei S.M.S. König handelte es sich um ein Großlinienschiff und Typschiff der 4 Schiffe umfassen­den König-Klasse. Der Stapellauf erfolgte am 01.03.1913, die Indienststellung am 09.08.1914. Die Besatzungsstärke betrug ca. Mann 1136 Mann.

Das Schiff gehörte zum III. Geschwader und war in der Skagerrakschlacht am 31.05./01.06.1916 Flaggschiff des Konteradmirals Paul Behncke. Es fuhr an der Spitze der Schlachtflotte und war so­mit – hinter den Schlachtkreuzern- dem Feind am nächsten. Die König erhielt 10 Treffer von schweren Kalibern sowie eine Reihe von leichteren. 45 Tode waren zu beklagen.

Neben weiteren Operationen in der Nordsee kam König auch in der Ostsee bei der „Operation Albi­on“, der Eroberung der baltischen Inseln, im Oktober 1917 zum Einsatz. Dabei gelang es, das russi­sche Linienschiff Slawa so zu beschädigen, das dieses aufgegeben werden musste.

Bei der Revolution kam es an Bord zu einem blutigen Vorfall, als sich Offiziere der Niederholung der Reichskriegsflagge durch revolutionäre Matrosen widersetzten und hierbei der Kommandant Kapitän z.S. Carl Wilhelm Weniger durch Schüsse verwundet und der 1. Offizier Korvettenkapitän Bruno Heinemann und der Adjutant Lt. z.S. Wolfgang Zenker getötet wurden.

Das nicht datierte Foto zeigt 3 Matrosen des Signalpersonals des Schiffs mit einem Rettungsring. Man erkennt bei den bei­den rechts stehenden Matrosen jeweils ein Abzeichen für Signalgasten und darüber das Abzeichen für Signalpersonal der höheren Stäbe am Oberarm. Der Mann links trägt ein Fernglas Mod. 09 um den Hals, während sein Kamerad in der Mitte ein Fernrohr in der Hand hat und der Mann rechts eine Signalflagge. Der Rettungsring zeigt eine Standartaufschrift mit Großbuchstaben, wobei die Schreibweise mit „OE“ ist.

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